Top Themen
-
27.01.09
Editorial - Wing of Change
"Oh my god! This is a nightmare!", rief Jane aus Florida, als ihr der Chirurg die OP verweigerte.Jane ist amerikanische Armeeangehörige und kontaktierte uns im Oktober, da sie sich günstig das Fett von ihren…Weiterlesen...
- 27.01.09 News
Der Gesundheitsexperte Dr. Tanom Bunaprasert warnte jüngst vor Behandlungen mit tierischen Stammzellen. Millionäre, die ihre Falten oder Krankheiten mit tierischen Stammzellen behandeln lassen würden, könnten an einem plötzlichen Versagen des Herz-Kreislaufsystems sterben, so der Professor der Chulalongkorn University Medical School.…Weiterlesen... - 27.01.09 News
| About |
|
|
|
|
Der Medizintourist Der Medizintourismus ist die am stärksten wachsende Sparte des Gesundheitstourismus. Medizintouristen reisen ins Ausland um sich medizinisch notwendigen oder frei gewählten Behandlungen zu unterziehen, die in ihrem Heimatland zu kostspielig oder nicht verfügbar sind. Im Gegensatz zu Wellnessreisen und anderen Gesundheitsreisen sucht der Medizintourist immer nach ärztlicher Hilfe fern seines Heimatortes. Die Chance für Schwellenländer 2007 belief sich der weltweite Umsatz der Branche auf ca. 50 bis 60 Mrd. US-Dollar. Die beliebtesten Zielländer sind Indien und die südostasiatischen Tigerstaaten Thailand, Singapore und Malaysia. 2,9 Mill. Patienten aus dem Ausland suchten 2007 ärztliche Hilfe in den Kliniken der Region. Als besonders mobil in Sachen medizinischer Behandlung erweisen sich – wenig überraschend – US-Amerikaner. 750.000 reisten 2007 nach Asien, Südamerika und auch Europa, um die Lücken des amerikanischen Gesundheitssystems nicht aus eigener Tasche zu füllen oder Kosten für eine kosmetische Behandlung zu sparen. Auch Europäer legen sich immer häufiger im Ausland unter das Messer. Neben Schönheitsoperationen in Asien, die oft komfortabel mit einem Erholungsurlaub verknüpft werden, sind vor allem die günstigen Leistungen osteuropäischer aber auch nordafrikanischer Klinken gefragt. Die Risiken für die Gesellschaft Medizintourismus ist ein Phänomen der Globalisierung und beruht wie so viele andere Leistungen des weltweiten Güter- und Dienstleistungsverkehrs vorwiegend auf dem drastischen Lohngefälle zwischen Nord-Süd bzw. West-Ost. Diese Veränderung im elementaren Bedürfnis der Menschen nach Gesundheitsversorgung verläuft nicht reibungslos. Mit 1,3 Mill. ausländischen Patienten in 2007 ist Thailand bis dato das Mekka des Medizintourismus. Das Geschäft boomt wie kein anderes im tropischen Urlaubsparadies. Doch nicht nur Medizintouristen fühlen sich in den thailändischen Kliniken wohl, auch immer mehr Ärzte der staatlichen Krankenhäuser wechseln zu den großen Privatspitälern, wo sie bei geringerem Patientenaufkommen ein Vielfaches ihres bisherigen Gehaltes verdienen können. Da der Exodus der Mediziner bereits Kliniken vieler Landesteile erfasst hat, spricht man in Thailand schon von einer Ärztekrise. Das Portal für Gesundheitsreisen Der Betreiber dieses Portals hat durch mehrjährige Arbeit in einem asiatischen Krankenhaus Erfahrung mit den unterschiedlichen Aspekten des Medizintourismus und kennt die Bedürfnisse internationaler Patienten. Das Ziel dieses Portals ist nicht nur umfassende Information über Gesundheitsreisen zu bieten, sondern auch, das Phänomen interdisziplinär zu betrachten und somit Chancen und Risiken für Patienten und Anbieter aufzuzeigen. Bei ausreichender Akzeptanz des Portals wird ein Diskussionsforum den direkten Erfahrungsaustausch zwischen den Patienten und Interessenten ermöglichen. Ich wünsche allen Nutzern interessante Stunden auf medizintourismus.com und freue mich über Vorschläge und Kritiken, die dazu dienen, dieses Portal weiterzuentwickeln. |


